Heinrich Birk als Gesellschaftsname

Heinrich Birk als Gesellschaftsname – Warum?

Prof. Dr. Heinrich Birk schuf mit den regelmäßigen Tagungen zur Problematik der Rebenveredlung und der Herausgabe der Hefte: Probleme der Rebenveredlung eine Grundlage der deutschen Rebenveredlung.
Das Institut für Rebenzüchtung und Rebenveredlung der heutigen Hochschule Geisenheim liegt zum Teil auf dem Gelände der Rebenveredlungsstation Geisenheim. Diese wurde bereits 1890 gegründet. Neben der Durchführung praktischer Rebenveredlung, der Ausbildung von Rebenveredlern gehörte auch zu dieser Station eine wissenschaftliche Abteilung.

Ab 1926 ist Prof. Heinrich Birk für diese Einrichtung zuständig. Nach dem Krieg setzt er sich dann sehr stark für die Belange der Rebenveredler in Deutschland ein, intensiviert die Unterlagenproduktion in Italien und Frankreich und hilft dann auch bei der bessern ausbildung der Rebenveredler und bearbeitet Problemfelder der Rebenveredlung mit wissenschaftlichen Methoden.
Er engagierte sich im Bereich der Kllonenselektion, für die er auch seit 1926 zuständig war, führte viele Kreuzungsarbeiten durch, führte die Unterlagenselektion fort und schuf somit auch einen Teil der Basis der heutigen Rebenpflanzgutproduktion.